Die Berufspraxisstufe

Die Struktur der Berufspraxisstufe ist auf drei Jahre angelegt.  Die Schülerinnen und Schüler absolvieren in dieser Zeit ihre Berufsschulpflicht. Das übergeordnete Ziel des Unterrichts in der Berufspraxisstufe ist die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das Leben als erwachsene Menschen.

 

Unterrichtsangebote zur Förderung der größtmöglichen Selbständigkeit in allen Lebensbereichen wie Wohnen, Freizeit, Selbstversorgung, Gesellschaft/ Partnerschaft und Arbeit prägen den Stundenplan.

 

Nach wie vor findet der größte Teil unserer Schülerschaft nach der Schulzeit einen Arbeitsplatz in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Ein immer größerer Teil will oder muss jedoch eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden.

Um einen erfolgreichen Übergang in das Arbeitsleben zu ermöglichen, wird daher jeder Übergangsprozess individuell und in enger Absprache mit dem Elternhaus sowie unseren Kooperationspartnern

 geplant und begleitet.

 

Eine Besonderheit des Stundenplans ist der Praxistag.

An diesem Tag arbeiten die Schülerinnen und Schüler durchgängig in einem Arbeitsbereich.

Auf diese Weise wird das reale Arbeitsleben im Schonraum der Schule simuliert. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, die Anforderungen eines Arbeitstages zu erfahren. Sie sollen die eigenen Stärken und Förderbedarfe im Hinblick auf das Arbeitsleben und die dort gefragten Schlüsselqualifikationen erkennen und gemeinsam mit den Lehrern als Entwicklungs- und Förderziele bearbeiten.

 

Ein Teil der Schülerinnen und Schüler absolviert ihren Praxistag in den Räumlichkeiten des Lüttfeld Berufskolleg (LBK). Diese Kooperation hat bereits zu ersten gemeinsamen Projekten geführt.

 

 

Struktur BPS.pdf
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